Erb Tagungsblog: Barcamps im Tagungshotel

Wieso Barcamper nicht auf dem Zeltplatz sind

Hinter „Barcamps“ verbirgt sich ein besonderes Veranstaltungsformat, dessen Ziel es ist das gesammelte Wissen und die Erfahrungen der Teilnehmer zu einem festgelegten Thema zu erschließen. Laut Wikipedia ist der Name ist eine Anspielung auf eine von Softwareentwickler  Tim O’Reilly initiierte Veranstaltungsreihe namens FooCamp, bei der ausgewählte, befreundete Personen (Friends of O‚Reilly) sich zum Austausch und zur Übernachtung (Camping) trafen.

Nur geteiltes Wissen vermehrt sich

Vorläufer der Barcamps sind die Open Space Veranstaltungen,  vor allem aus der IT –Branche. Experten aus verschiedenen Unternehmen und IT-Fachbereichen versammelten sich um gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden. Die Grundidee von Barcamps oder Open Space Veranstaltungen ist es daher, Wissen auszutauschen und nicht nur ein paar handverlesenen Referenten zuzuhören.

Zum Tagesstart wird die Agenda erstellt

Dabei stellen die Teilnehmer selbst die Tagesagenda zusammen, sie bringen also auch die Fragestellungen und Besprechungspunkte ein, die dann in meistens einstündigen Sessions geplant und durchgeführt werden. Schlägt ein Teilnehmer ein Session-Thema vor, klärt der Moderator, wie groß das Interesse der anderen Teilnehmer ist und ggf. auch ob es schon Experten oder Erfahrungen zu dieser Fragestellung gibt. Je nach Rückmeldung der Teilnehmer wird die Session geplant und einem der Session Räume zugeteilt. In der Regel finden in zwei oder drei Räumen unterschiedlicher Größe mehrere Sessions parallel statt.

Vom Moderator, zum Experten, zum Fragensteller oder Zuhörer

Die Teilnehmer dürfen alles, aber möglichst nicht in den konsequenten Zuhörermodus verfallen. Wer eine Session vorschlägt, sollte sie möglichst auch moderieren. So wechseln die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehr häufig die Rolle. Vom Zuhörer zum Akteur. Vom Fragensteller zum Experten. Wobei es auch Barcamps gibt, die mehrere professionelle Moderatoren anbieten, damit die Gruppen/ Sessions auch wirklich zu Ergebnissen kommen. Diese Ergebnisse sollten auch in einer Art Blog oder Ergebniswebseite dokumentiert werden, um den Teilnehmern oder sogar der Öffentlichkeit das neue Wissen professionell zur Verfügung zu stellen.

Anforderungen an ein Barcamp Hotel sind:
  • Verständnis für die manchmal etwas chaotischen Barcamps, denn die Teilnehmerzahlen und Abläufe ändern sich oft bis zur letzten Minute
  • Mindestens drei Tagungsräume in verschiedenen Größen, nicht zu weit voneinander entfernt. Barcamper mögen auch informelle Flächen. Im Sommer passt auch ein Bereich auf der Terrasse oder im Garten.
  • Eine zentral gut erreichbare Verpflegungs- und Getränkestation. Teilnehmer, die gerade keine Session spannend finden, nutzen Sie Zeit gern, um sich intensiv mit Kollegen auszutauschen, die sie lange nicht gesehen haben. Das ist ein erwünschter Nebeneffekt eines Barcamps. Das Tagungshotel kann diesen Effekt unterstützen, wenn es eine Art Lounge oder Treffpunkt gibt, in dem es während des ganzen Tages Wasser, Kaffee und ein paar Snacks gibt.

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