Neues Rathaus mit Glockenspiel
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Neues Rathaus mit Glockenspiel

Sehenswert und weltberühmt ist das Glockenspiel im Turmerker. Es findet dreimal täglich um 11 Uhr, 12 Uhr und 17 Uhr statt (von November bis Februar entfällt der 17 Uhr - Termin). Einen schönen Blick auf München hat man vom 85 Meter hohen Rathausturm. Hoch auf dem Turm wacht übrigens das Münchner Kindl - ein kleiner Mönch, der an die Gründungszeit Münchens erinnert.

Baugeschichte: 
Das sprunghafte Anwachsen der Münchner Bevölkerung im 19. Jahrhundert und die dadurch bedingte Vergrößerung der Stadtverwaltung machten um 1865 den Bau eines neuen Rathauses nötig. Nach langem Ringen entschied man sich für den neugotischen Entwurf des erst 25-jährigen Grazer Architekturstudenten Georg Hauberisser.

Die Bauarbeiten begannen im Juni 1867. Da das Neue Rathaus das bürgerschaftliche Selbstbewusstsein Münchens repräsentieren sollte, wurden fast ausschließlich einheimische Handwerker und Künstler für Bau und Ausstattung herangezogen. Zwar konnten einzelne Geschäftsstellen schon ab 1874 ihre Büros beziehen, doch dauerte die endgültige Fertigstellung des Neubaus - bedingt vor allem durch die aufwändige Ausstattung der Sitzungssäle für den Magistrat bzw. das Gemeindekollegium - bis 1881.

Das Glockenspiel im Turm des (neuen) Rathauses ist das fünftgrößte in Europa und ertönte erstmals im Jahr 1908. Es stellt Szenen aus der Stadtgeschichte dar, oben ein Turnier bei der Hochzeit Herzog Wilhelms V. mit Renata von Lothringen 1568; unten den seit 1702 urkundlich belegten Schäfflertanz.

Das eigentliche Spielwerk befindet sich unter dem Turmhelm, ist auch individuell spielbar und kann 24 Musikstücke darbieten. In den beiden Erkern erscheinen um 21 Uhr links ein hornblasender Nachtwächter und rechts ein Engel, der das "Münchner Kindl", die Symbolfigur aus dem Stadtwappen (das eigentlich einen Mönch darstellt) segnet.

Der Platz vor dem Rathaus war seit der Gründung der Stadt 1157/58 deren Handelszentrum, wo fast täglich die verschiedenen Märkte - Salzmarkt, Weinmarkt, Getreidemarkt, Fischmarkt, Lebensmittelmarkt - stattfanden. Letzterer wurde 1801 verlegt und kam 1807 auf den Platz, auf dem er sich heute noch als "Viktualienmarkt" befindet (lateinisch victualia = Lebensmittel). 1853 fand letztmals der Getreidemarkt statt.

Dann wurde auch er verlegt und der Platz nach der 1638 eingeweihten Mariensäule in "Marienplatz" umbenannt.

Neues Rathaus
Marienplatz 8 
80331 München
 

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