Erb Tipps: Forest Bathing in Parsdorf

Forest Bathing – neuer Trend oder altes Wissen?

Versuchen Sie doch mal „Waldbaden“ in Parsdorf!

Haben Sie schon mal von Waldbaden, Forest Bathing bzw. Shinrin-yoku gehört? Es bedeutet „Baden“ im Wald, hat aber trotzdem nichts mit Schwimmen und Baden in Waldseen oder Bächen zu tun. Denn man kann es zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter tun. Wir haben heute alle Infos zum Waldbaden für Sie:

Forest Bathing

Wald tut Körper und Seele gut

Was ist Forest Bathing?

Unter diesem Begriff versteht man, die erholsamen, gesunden Effekte eines Aufenthalts im Wald bewusst zu genießen. Dabei steht die Wahrnehmung von Düften, Geräuschen und der Anblick von Bäumen und Farben im Vordergrund:

Entschleunigt durch einen schönen, möglichst naturbelassenen Wald schlendern, auf einem Baumstamm sitzen, die würzige Waldluft tief einatmen, Insekten und Vögel beobachten, schöne Blätter, Steine oder Waldfrüchte sammeln, all das ist Forest Bathing und dient unserem Wohlbefinden. Die Ausschüttung von Kortisol (bei Stress) wird reduziert, das Immunsystem gestärkt und die Laune verbessert. 

Forest Bathing – ein alter Hut?

Anthropologen aus aller Welt wissen schon lange, dass Menschen auch heute noch „biophil“ sind. Denn die Verbundenheit mit der Natur ist genetisch bedingt. Grüne Flächen mit Büschen und Bäumen, die gleichzeitig Schutz und Aussicht, aber auch Zugang zu Wasser und Nahrung boten, waren für unsere Vorfahren in der afrikanischen Savanne überlebenswichtig.

Sogar heute kann man beobachten, wie groß diese Vorliebe für Pflanzen und Lebewesen immer noch ist. Kleinkinder, die jedes Tier anstrahlen, Kinder, für die ein Wald der schönste Spielplatz ist, Erwachsene, die ihre Mittagspause im Park verbringen und Rentner, die am liebsten im eigenen Garten werkeln – sie alle spüren die angeborene Verbundenheit mit der Natur.

Wissenschaftler aus aller Welt haben in zahlreichen Studien bewiesen, wie wichtig Naturerlebnisse für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind: Patienten, die ins Grüne schauen, werden schneller gesund als Vergleichsgruppen, die nur Mauern sehen. Führerscheinprüflinge, die an ihrem Platz Grünpflanzen haben, schneiden besser ab, als jene an einem kahlen Arbeitsplatz.

Trendsetter Japan
Forest Bathing

Grün beruhigt. Der Wald auch!!

Japan führte Shinrin-yoku schon Anfang der achtziger Jahre ein und förderte ein millionenschweres Forschungsprogramm, um die medizinische Wirkung des Forest Bathing nachzuweisen. Der Waldmediziner Qing Li ist von der Bedeutung der Botenstoffen der Bäume überzeugt. Bei Tests stellte sich heraus, dass Terpene, die bei Pflanzen der Kommunikation und der Feindabwehr dienen, von uns bei einem Aufenthalt im Wald aufgenommen werden. Diese Terpene stärken tatsächlich unser Immunsystem.

Mittlerweile bieten japanische Universitäten eine fachärztliche Spezialisierung in „Waldmedizin“ an. Bis zu fünf Millionen Japaner nutzen jedes Jahr die angelegten Wege des Nationalen Erholungswaldes von Akasawa. Dabei kann man eigentlich in jedem Wald oder Park dem Forest Bathing frönen.

Forest Bathing in Deutschland

Wandern, Nordic Walking oder Jogging im Wald erfreuen sich hierzulande schon lange großer Beliebtheit. Dabei steht jedoch meist die sportliche Betätigung im Vordergrund. Trotzdem weiß jeder Sportler, dass eine Strecke durch den Wald viele mehr Freude macht als eine in der Stadt neben der Straße.

Aber wir sind uns der Gründe dafür und der positiven Effekte eines Waldaufenthalts kaum bewusst. Dabei kann man nun auch schon in Deutschland richtig professionell Forest Bathing betreiben. Im Ostseebad Heringsdorf auf Usedom ist gerade der nach eigenen Angaben „erste europäische Kur- und Heilwald“ entstanden. In Berlin plant das Immanuel-Krankenhaus einen Waldbadepfad direkt am Berliner Wannsee. Die Landesgartenschau im Teutoburger Wald von Bad Iburg hat Waldbaden in ihr tägliches Veranstaltungsprogramm aufgenommen. Und natürlich gibt es auch schon Kurse mit ausgebildeten „Waldbadekursleitern“.

Vom Best Western Plus Hotel Erb haben Sie es zum Forest Bathing nicht weit. Der Ebersberger Forst ist mit etwa 90 km² eines der großen zusammenhängenden Waldgebiete in Deutschland. Jetzt im Herbst lassen sich dabei auch Pilze sammeln: Rotfußröhrlinge und  Maronen, aber auch Stein- und Birkenpilze.

So geht „Forest Bathing“

Es ist eigentlich ganz einfach: Schlendern Sie langsam und gemütlich ohne Ziel durch den Wald – ohne Strecken- und Zeitvorgaben, ohne sportlichen Ehrgeiz.

Machen Sie Pausen, erleben Sie die Umgebung: Stimmung, Licht, Formen, Farben, Gerüche und Geräusche des Waldes. Atmen Sie bewusst die würzige Waldluft ein. Legen Sie sich ins Laub, berühren Sie Blätter, Moose und Rinden. Umarmen Sie Bäume – sieht eh‘ keiner!

Sammeln Sie besonders schöne Gräser, Steine, Eicheln oder Kastanien. Verlassen Sie die Wege und gehen Sie buchstäblich über Stock und Stein. Gönnen Sie ihren Augen Erholung durch Blicke in die Ferne und auf das Grün. Suchen Sie sich ein schönes Plätzchen zum Träumen und Genießen.

Am allerbesten finden wir die Kombination aus Forest Bathing und Sport. Also gemütlich durch den Wald joggen und dabei Nase, Ohren und Augen bewusst auf die Schönheit der Natur richten.

Solchermaßen „gebadet“ werden Sie selbst hektische Tage gut überstehen.

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